Eine erfolgreiche Rückkehr in die Bezirksliga feierten die Wacker-Frauen mit einem hart umkämpften aber verdienten 4:2-Sieg gegen den Mitaufsteiger aus der Wedemark.
Zunächst hatten die Neustädter ein Torwartproblem. Die beiden etatmäßigen Torhüter Svenja Wöhler und Jana Wilkens fehlten urlaubs-und verletzungsbedingt. Somit musste mit Birthe Dölfes die etatmäßige Stürmerin ins Tor, doch auch diese erschien berufsbedingt erst 15 Minuten vor Spielbeginn und zeigte dann ohne große Vorbereitung eine fehlerfreie Leistung.
Die Anfangsphase gehörte den Gästen, die im Mittelfeld recht spielstark waren. Torchancen konnten sie sich aber keine erspielen, zumal die Abwehr um Isabella Bohle und Janike Borchers gewohnt zweikampfstark agierten. Nach 15 Minuten war Neustadt dann auch in der Offensive im Spiel und hatte durch Eilina Oertelt, Isabella Kern und Lena Wrede 3 gut heraus gespielte Torchancen, bei denen die Präzision fehlte.
Nach dem Wechsel hatte die Heimelf einen kurzen Blackout und geriet in Rückstand. Zunächst traf Tabea Rieger fulminant in der 48. Minute aus 20 Metern und 3 Minuten später sah die gesamte Wacker-Defensive schlecht aus, als sie mit einem einfachen Pass überspielt wurde und Janine Schneider auf 0:2 erhöhte. Doch nun waren die Neustädter wieder wach, der Kampfgeist war geweckt und sie schlugen eindrucksvoll zurück. Zur Matchwinnerin wurde Eilina Oertelt, die in der 56. Minute nach langem Pass von Daniela Liebert hinter die Abwehr zunächst auf 1:2 verkürzte und nur 5 Minuten später legte sie den Ball mustergültig auf den Fuß von Celine Waldhüter, die präzise zum 2:2 einschoss. Danach war das Spiel offen mit den besseren Torchancen auf der Wacker-Seite. In der Schlussphase sorgte Oertelt dann für die Entscheidung. Zunächst verwandelte sie in der 85. Minute einen Handelfmeter zum 3:2 und in der Schlussminute lief sie der Gästeabwehr auf und davon und traf zum 4:2. Der Auftakt ist gelungen, nun gilt es, bei einem weiteren Aufsteiger, dem SV Mörsen-Scharrendorf, zu bestehen.